ZUM 75. GEBURTSTAG

Generalarzt a. D. Dr. med. Peter-Klaus Witkowski

Seinen 75. Geburtstag feierte Generalarzt a. D. Dr. Witkowski am 19. April 2024. Zu diesem besonderen Anlass ist es mir als Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr eine große Freude, dem Jubilar an dieser Stelle meine herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln.

Generalarzt a. D. Dr. Witkowski kann auf eine abwechslungsreiche und beeindruckende Karriere zurückblicken. Geboren und aufgewachsen in der südniedersächsischen Stadt Hannoversch Münden, wurde er nach dem Abitur 1968 zum Grundwehrdienst beim Panzergrenadierbataillon 43 in Göttingen einberufen, den er als Reserveoffizieranwärter mit dem Dienstgrad Fahnenjunker beendete.

Von 1969 bis 1972 studierte er zunächst Biologie und Chemie für das höhere Lehramt an der Georg-August-Universität in Göttingen und wurde nach erfolgreichem Offizierlehrgang an der Kampftruppenschule II in Munster im Jahr 1972 zum Leutnant der Reserve befördert. Mit ­bestandenen Zwischenprüfungen in den beiden Naturwissenschaften wechselte Peter-Klaus Witkowski zum Studienfach Humanmedizin und trat 1973 als Sanitätsoffizieranwärter wieder in die Bundeswehr ein.

Dem Staatsexamen folgten 1978 die Medizinalassistentenzeit im zivilen Vereinskrankenhaus Hannoversch Münden, danach die Approbation als Arzt und die Promotion zum Doktor der Medizin.

Seine ersten Sanitätsoffizier-Erfahrungen konnte Dr. ­Witkowski von 1979 bis 1980 als Truppenarzt des Panzerartilleriebataillons 45 sammeln, gefolgt von einer ­dreijährigen Verwendung als Brigadearzt der Panzergrenadierbrigade 4 – beides am Standort Göttingen. In der Zeit von 1983 bis 1984 war er der erste Leiter des Sanitätszentrums 209 und Beratender Sanitätsoffizier der Panzergrenadierbrigade 4. In Göttingen konnte er auch auch wesentliche Teile seiner arbeitsmedizinischen Weiterbildung realisieren.

Während der anschließenden, bis 1986 dauernden, Verwendung als Inspektionschef an der Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens (heute: Sanitätsakademie der Bundeswehr) in München erfolgte die Anerkennung als Facharzt für Arbeitsmedizin. Anschließend wurde er für zweieinhalb Jahre als Adjutant des Inspekteurs des Sanitäts- und Gesundheitswesens im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn berufen.

Eine Traum- und Wunschverwendung war für Dr. Witkowski die Übernahme der Dozentur für Sanitäts- und Gesundheitswesen an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg von 1989 bis 1993. Noch im selben Jahr erhielt er als Anerkennung für seine Verdienste das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold.

In der Zeit von 1993 bis 1995 führte Dr. Witkowski als Chefarzt das Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Es folgten zwei Verwendungen als Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung, bis es ihn im Jahr 2001 wieder zurück nach München verschlug. Als Oberstarzt übernahm er dort bis 2003 die Führung der Sanitätsakademie der Bundeswehr und konnte in dieser Zeit am sechsmonatigen Senior Course des NATO Defense College in Rom teilnehmen.

In seiner vorletzten Verwendung am Standort Bogen führte Dr. Witkowski dort von 2003 bis 2006 das Sanitätskommando IV, sammelte Einsatzerfahrungen bei SFOR und wurde in dieser Position zum Generalarzt befördert.

Im Jahr 2006 ging es für Dr. Witkowski ein letztes Mal nach München, wo er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 2008 den Dienstposten des stellvertretenden Amtschefs und Chef des Stabes im Sanitätsamt der Bundeswehr bekleidete.

Heute lebt Dr. Witkowski in der Universitätsstadt Göttingen. Auch im Ruhestand ist er weiter sehr aktiv. Seit seiner Jugend spielen in seinem Leben Sport und Musik eine wichtige Rolle. Dazu kommt sein gesellschaftliches Engagement als aktiver Rotarier.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr wünscht Generalarzt a. D. Dr. med. Peter-Klaus Witkowski und seiner Frau von Herzen alles erdenklich Gute, viel Glück und Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.

Dr. Hans-Ulrich Holtherm, Generalstabsarzt

Kommandeur Sanitätsakademie der Bundeswehr