Einladung zum Nachwuchsforum und Ausschreibung des Heinz-Gerngroß-Förderpreises 2026*

* Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Beitrag das generische Maskulinum verwendet.

Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. (DGWMP) hat im Oktober 2005 zur Erinnerung an seinen langjährigen Vizepräsidenten den „Heinz-Gerngroß-Förderpreis“ gestiftet. Oberstarzt Prof. Dr. Heinz Gerngroß (1947–2005) hat sich in seiner Zeit in besonderem Maße um die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Sanitätsoffiziere verdient gemacht. Der Preis wird jährlich verliehen. Die Absicht der Gesellschaft ist es, den Nachwuchs im Sanitätsdienst durch die Auszeichnung eines wissenschaftlichen Vortrags auf dem Gebiet der Wehrmedizin, der Wehrpharmazie und ihrer Nachbargebiete zu fördern. Die Auszeichnung mit 1500 bzw. 1000 Euro wird jährlich verliehen. Die feierliche Verleihung des Heinz-Gerngroß-Förderpreises 2026 erfolgt durch den Präsidenten der DGWMP im Rahmen des 57. Jahreskongresses, der vom 8. bis 10. Oktober 2026 in Papenburg stattfindet.

Teilnehmerkreis

Zur Teilnahme aufgefordert sind Sanitätsoffizieranwärter, Sanitätsoffiziere (auch der Reserve), Medizinalbeamte, angestellte Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Veterinärmediziner sowie Wissenschaftler bzw. wissenschaftlicher Nachwuchs anderer Fachgebiete, die sich mit wehrmedizinischen oder verwandten Fragestellungen befassen; die Bewerber dürfen am 31. Juli 2026 nicht älter als 33 Jahre sein.*

Bewerbungsverfahren

Vom beabsichtigten Vortrag ist ein wissenschaftliches Abstract (Microsoft Word; maximal 550 Wörter, Schrift Arial 12: Einleitung, Methodik, Ergebnisse, Diskussion sowie eine aussagekräftige, in den Text integrierte Ergebnis-Abbildung) einzureichen. Dieses Abstract ist als PDF per E-Mail an die Bundesgeschäftsstelle der DGWMP sowie an den Organisator des Wettbewerbs, Generalarzt a. D. Prof. Dr. Horst Peter Becker, zu senden:

Die eingesandte Datei muss das wissenschaftliche Abstract sowie die vollständigen Kommunikationsdaten des Bewerbers bzw. der Bewerberin enthalten:

  • Vor- und Zuname, gegebenenfalls Dienstgrad,
  • E-Mail-Affiliation,
  • genaue Postanschrift,
  • Geburtsdatum,
  • berufliche Stellung beziehungsweise Tätigkeit des Verfassers.
  • Ein Porträtbild ist beizufügen.
  • Bei mehreren Autoren ist der Referent zu unterstreichen.

Einsendeschluss: Die Einsendung muss bis zum 31. August 2026 um 24:00 Uhr erfolgen. Nach der Einsendung wird das Abstract anonymisiert und von einer Jury, bestehend aus Präsidiumsmitgliedern, bewertet. Es werden maximal acht Beiträge zur Präsentation auf dem Jahreskongress zugelassen.

Wettbewerbsbedingungen

Der Vortrag muss auf eigenen Erkenntnissen oder Untersuchungen beruhen und in deutscher Sprache gehalten werden. Mögliche Vortragsinhalte im Sinne von Beispielen:

  • Dissertation eines Sanitätsoffizieranwärters,
  • Kasuistik aus Klinik und Praxis,
  • Forschungs-/Studien-/Untersuchungsergebnisse aus Einrichtungen und Institutionen der Bundeswehr,
  • andere Themen mit Bezug zur Wehrmedizin (z. B. auch Medizingeschichte).

Die im Vortrag präsentierten Ergebnisse sollten auf neuen Erkenntnissen beruhen. Als Vorveröffentlichung zählen nicht:

Bereits veröffentlichte Dissertationen,

publizierte Forschungsberichte, an deren Entstehen der Bewerber beteiligt war,

Kurzfassungen von Kongressvorträgen (letzteres jedoch nur, wenn gemäß den Ausschreibungsbedingungen der angemeldete Beitrag in einen bestimmten, neu erarbeiteten Zusammenhang gesetzt wird oder dadurch neue Erkenntnisse gewonnen werden).

Vortragsform

Der Vortrag ist in freier Form (ohne Manuskript) zu halten. Für die Medienprojektion ist Microsoft Powerpoint™ zu verwenden. Die Vortragsdauer beträgt exakt zehn Minuten zuzüglich fünf Minuten für die Diskussion.

Auswahl/Bewertung

Für den Wettbewerb sind bis zu acht Vorträge zugelassen. Gehen mehr als acht Anmeldungen ein, entscheidet der vom Präsidenten eingesetzte Organisationsausschuss anhand der eingereichten Kurzfassungen über deren Annahme. Die Bewerber werden zeitgerecht über die Annahme bzw. Ablehnung ihres Vortrags benachrichtigt.

Die Reihenfolge der Vorträge beim Wettbewerb wird ausgelost. Über die Preisvergabe entscheidet ein Preisrichtergremium im Saal, das aus einem Präsidiumsmitglied der DGWMP, einem Vertreter aus der Führung des Kommandos Gesundheitsversorgung, einem Sanitätsoffizier der Reserve und bis zu zwei weiteren durch den Präsidenten der DGWMP zu benennenden Preisrichtern besteht. Bei deren Auswahl sollen auch die Approbationen der Vortragenden berücksichtigt werden.

Bewertet werden das fachlich-wissenschaftliche Ergebnis, die wehrmedizinische Relevanz, das Zeitmanagement, die Vortragstechnik, die Qualität der präsentierten Medien sowie die Diskussionssouveränität.

Publikation

Die Vorträge des Wettbewerbs werden als Extended Abstracts (bis zu 2000 Wörter und vier Abbildungen) in der Wehrmedizinischen Monatsschrift (WMM 01_2027) abgedruckt. Die Autoren werden durch die Schriftleitung der WMM rechtzeitig über Einzelheiten zum Format der Beiträge informiert. Vortragsinhalte dürfen bis zur Preisverleihung weder veröffentlicht noch einem anderen Wettbewerb eingereicht werden. Prämierte Vorträge gehen in das Eigentum der DGWMP über.

Mit Einreichung der Arbeit wird der Speicherung sowie der satzungskonformen Nutzung und Veröffentlichung personenbezogener Daten gemäß der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vom 25. Mai 2018 zugestimmt.

Oberstapotheker
Dr. rer.nat. Bernd Klaubert
Präsident der DGWMP e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Neckarstraße 2a, 53175 Bonn
Tel.: 0228 632420, Fax 0228 698533
E-Mail: bundesgeschaeftsstelle@dgwmp.de

Webseite: https://dgwmp.de